TM./ Zum Jahresende 2002 mußte die unter Prof. Dr. Albert Ziegler mit drei wissenschaftlichen Mitarbeitern tätige Landesweite Beratungs- und Forschungsstelle für Hochbegabung an der Universität Ulm wegen fehlender finanzieller Unterstützung durch das Land Baden-Württemberg ihre Pforten schliessen. Für 80 Kinder und Familien aus Baden-Württemberg bedeutete dies eine Terminabsage der zuvor bis Juni 2003 ausgebuchten psychologischen Test- und Beratungsstelle. Inzwischen hat sich der LVH an folgende Ministerien um Unterstützung gewandt:
Die Schliessung der Einrichtung ist umso unverständlicher, als nur wenige Wochen danach das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport den Leiter der LBFH Prof. Dr. A. Ziegler sowie deren wissenschaftliche Assistentin Dr. H. Stöger zur Leitung bzw. Mitarbeit in der Kommission Schwäbisch Gmünd aufforderte. Diese Kommission ist beauftragt worden, ein pädagogisches Konzept für die eventuelle Einrichtung eines Gymnasiums mit Internat für hoch begabte Kinder zu erstellen. Inzwischen haben in Stuttgart, auch unter Mitarbeit des LVH, vom 9. Januar bis zum 10. Februar zwar vier Gesprächsrunden zu diesem Thema stattgefunden. Als grundlegende Voraussetzung für eine zufriedenstellende Betreuungs-, Beratungs- und Schulsituation hoch begabter Kinder im Land erachtet der LVH an erster Stelle jedoch den Erhalt der LBFH an der Universität Ulm.